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Lexikon

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Liebe Shop-Besucher!

In unserem kleinen Ratgeber finden Sie Wörter und medizinische Begriffe rund um Schmerzen, Schmerzbehandlung, alternative Behandlungsmethoden und natürliche Hilfsmittel. 

A

anatomisch:

Auf die Anatomie bezogen, hier auch körper(bau) gerecht.

Anticefalea:

Anti - gegen, cephalus - Kopf (= gegen Kopfschmerzen).

Akupressur:

Althergebrachte Behandlungsmethode der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), die durch sanften Druck auf verschiedene Hautareale zur Schmerzlinderung führt und auf die Organe und ihre Funktionen positiv einwirkt. Auf Chinesisch nennt man die Akupressur "Zen Jui". Diese Methode ist ein Teil der chinesischen Tuina-Massage, die auch im Westen immer bekannter und anerkannter wird.

antiallergisch:

Gegen Auslösen und/oder Verschlimmerung einer allergischen Reaktion wirkende Eigenschaften eines Produktes, Materials usw. 

antibakteriell:

Gegen Vermehrung von Keimen, Mikroben, Bakterien, Pilzen wirkende Eigenschaften eines Produktes, Materials usw.

Aromatherapie:

Behandlung mit Aromen (Düften) der ätherischen Ölen, um verschiedene Befindlichkeitsstörungen zu korrigieren, bzw. um Körper, Geist und Seele auf eine positive Art zu beeinflussen.

alternativ:

1) abseits der allgemein bestehenden Normen, konkurriert mit herkömmlichen Normen

2) wahlweise - zwischen zwei oder mehreren Möglichkeiten die Wahl lassen.

akut

Plötzlich auftretend, plötzliches Einsetzen einer Erkrankung meist mit einem heftigen Verlauf.


B

Bandapparat:

System von elastischen Gelenkbändern, die dazu dienen, Gelenke zusammenzuhalten, schützen, reibungslose Bewegung der Gelenke zu ermöglichen und die Fehlstellungen der Gelenke zu vermeiden. Je nach Gelenk sprechen wir z. B. von Kniegelenkbändern, Sprunggelenkbändern usw. 

bion, bionen:

Lebensteilchen

bion-pad:

bion-pad(R) ist ein geschützter Markenname. Es handelt sich um ein Pad (Auflage, ähnlich wie Pflaster) aus Silikon, in dem reinstes Quarzpulver mit bionen-energetischer Information eingearbeitet ist. Wir sprechen von einer energetisierten Quarzauflage.


Bionen-Energie:

Auch als Orgon-Energie, Ursprungsenergie oder Lebensenergie bezeichnet. Sie ist ein Teil der Vakuumkompressionsenergie und hat eine Steuerungsfunktion auf die energetischen Abläufe in den Zellen. 

Bionentherapie (Bionen-Energie-Therapie): 

Behandlung mit Bionen-Energie zur Harmonisierung der Zellstruktur und der Zellinteraktion. Das therapeutische Ziel ist die Behebung verschiedener Befindlichkeitsstörungen, Harmonisierung der Zellenaktivität, Linderung von Schmerzen verschiedenes Ursprungs direkt auf der Zellebene. 


C

Clipverschluss:

Verschluss (z. B. an Befestigungsgurten), der sich leicht und schnell, sogar mit einer Hand öffnen lässt.

Chip:

Aus dem Engl. für Splitter, Scherbe, Teilchen. Ein kleines Stück, Bauteilchen oder Baustein.

Chirotherapie:

Aus dem Griechischen "Cheir" für Hand. Als vollständig anerkannte Behandlungsmethode beschäftigt sich Chirotherapie mit Störungen der Funktionen des Bewegungsapparates, vor allem der Wirbelsäule. Der Chirotherapeut benutzt in der Diagnostik und Therapie ausschließlich seine Hände. Die Grundidee der Chirotherapie geht davon aus, dass sich fast alle körperlichen Beschwerden auf Blockaden oder Fehlstellungen der Gelenke zurückführen lassen.

chronisch:

Med. für langwierig, langsam ablaufend. Lang andauernder Verlauf einer Erkrankung.


D

dauerelastisch:

Die Elastizität, z. B. eines Materials lässt mit der Zeit und nach häufigem Gebrauch nicht nach.


E

einschwingen:

In Schwingung, Vibration, Resonanz bringen.

energetisiert:

Mit Energie angereichert.

Evazote:

Besonders hochwertiger, geschlossenzelliger, geschäumter Kunststoff mit besonderen Isoliereigenschaften, sehr reissfest, strapazierfähig, langlebig und formbeständig. Aufgrund dieser Eigenschaften wird Evazoze sowohl in der technischen Industrie, als auch in der Medizintechnik (Orthopädietechnik) zur Herstellung von Sitzschalen, Lagerungshilfen und Stütz- sowie Entlastungspolstern verwendet. 


F


G

geomantische:

Aus dem Erdreich kommend, Adjektiv zu Geomantie (Geo = Erde, Mantie =Weisheit - die Erde wahrnehmen). Europäischer Begriff für das asiatische Feng Shui.


H

high-tech:

hoch technologisch

Hilfsmittel (med.):

Hilfsmittel sind Gegenstände (Produkte), die erforderlich sind, um den Erfolg einer Krankenbehandlung zu sichern, einer drohenden Behinderung vorzubeugen oder eine Behinderung auszugleichen, soweit sie nicht als allgemeine Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens anzusehen sind (Soz. Gesetzbuch SGB V § 33).

Hexenschuss:

Lumbago. Meistens schlagartig einsetzender, (= Schuss) stechender Kreuzschmerz ohne Irritation der Ischiaswurzeln. Oft verbunden mit Gefühl der Lähmung, Zwangshaltung, Bewegungssperre usw. Häufiger Übergang zur chronischen Form.


I

irreparabel:

Für "nicht wieder gutzumachen". Sich nicht durch eine Reparatur imstande setzen lassend... unwiederbringlich, nicht umkehrbar, nicht wiederherstellbar.

Ischias:

Ungenaue Bezeichnung entweder für den Nervus ischiadicus oder für einen Kompressionsschmerz von Anteilen dieses Nervus (Ischialgie). Bei Ischias handelt es sich um eine Entzündung des Hüftnervs. Die akut oder chronisch autretenden Schmerzen in Schüben entstehen in der Lendengegend und strahlen über das Gesäß in die Beine aus. Jede Bewegung wird sehr stark eingeschränkt. Oft treten Lähmungserscheinungen in den Beinen auf.


J



K

Kältetherapie:

Eine Behandlungsform der physikalischen Therapie. Behandlung mit Kälteenwirkung auf verschiedene Hautareale. Kälte verlangsamt bzw. stoppt entzündliche Prozesse im Körper. Haben Schmerzen einen entzündlichen Ursprung, wie z. B. Migräne, werden sie durch Kälte effektiv gelindert.

klassische Therapie:

Anerkannte Behandlungsmethoden aus der Sicht der klassischen (Schul-)medizin.

Kompresse:

Auflage, Pflaster, kleines dünnes Kissen

Kompression:

Auch Komprimierung. Aus dem Lat. "comprimere" für zusammendrücken, verdichten. Z. B. in der Notfallmezidin eine Massnahme zur Blutstillung.

konservative Therapie: 


L

LWS:

Abkürzung für Lendenwirbelsäule, unterer Teil der Wirbelsäule.

lumbal:

im Lendenbereich


M

Memory-Effekt:

"Gedächtnis-Funktion" eines Materials bzw. Stoffes. Z. B. bei verschiedenen Kunststoffen oder beim viskoelastischen Schaum. Das Material reagiert auf bestimmte Eigenschaften oder Merkmale (z. B. Temperatur) und passt sich diesen an (z. B. Körperkonturen). Nach Gebrauch nimmt das Material seine ursprüngliche Form wieder an. Diese besondere Eigenschaft hat vor allem eine entlastende Funktion, die man oft für medizinische Zwecke nutzt.

medikamentös:

Behandlung mit klassischen Medikamenten, meistens auf chemicher Basis. 

Migräne:

Aus dem Griech. "hemikrata" für halber Schädel. Es handelt sich um eine neurologische Erkrankung, die anfallsartig auftritt und unbehandelt bis zu 18 Stunden dauern kann. Migräneschmerzen treten periodisch auf, sind meist pulsierend und auf eine Kopfhälfte beschränkt. Oft wird ein Migräneanfall mit Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit begleitet. Neben einer medikamentösen Behandlung wird Ruhe, Enstpannungsübungen und eine Kälteanwendung, z. B. im Nackenbereich empfohlen. Auch regelmäßiges Joga kann sich positiv auf die Intensität der Schmerzen auswirken. 

Muskelatrophie 


N

NASA

Zivile US-Bundesbehörde für Luft- und Raumfahrt.

O


P

Pelotte:

Druckpolster in verschiedenen Formen. Oft Bestandteil eines Hilfsmittels, wie z. B. Bandage usw.

Physikalische Therapie:

System von medizinischen Behandlungsformen, die auf physikalischen Methoden beruhen. Es ist eine Art symptomatischer Therapie: Die Hauptindikation sind meistens Schmerzen und Funktionseinschränkungen, z. B. des Bewegungsapparates aufgrund der Überbelastung oder degenerativer Veränderungen. Zur physikalischen Therapie zählen z. B. Wärme- und Kältetherapie, Gleichstrom, Infrarot- und UV-Licht, Wasseranwendungen, Massagen. Oft aber nicht ausschließlich wird physikalische Therapie von den Physiotherapeuten durchgeführt.   

Propriozeption:

Aus dem Lat. proprius für "eigen" und "recipere" für aufnehmen: Tiefenwahrnehmung, Tiefensensibilität, kinästhetische Wahrnehmung. Es geht um die Eigenwahrnehmung des Körpers, um die Lage (Position) der Körperteile zueinander.


Q

Quarz:

Der zweithäufigste Mineralstein der Erdkruste. In der alternativen Heilkunde wird Quarz wegen seiner heilenden Kräften geschätzt. Er soll vor den schädlichen Strahlen bewahren (z. B. Elektrosmog), verschiedene Entzündungen und Kopfschmerzen lindern, Leber und Nieren reinigen und die Durchblutung verstärken. Zudem soll Quarz in der Lage sein, Informationen, z. B. in Form von Energie zu speichern und diese weiterzugeben. Obwohl es für diese Heilkraft des Quarzes keine Studie aus der Sicht der klassischen Wissenschaft gibt, berichten viele Anwender von der positiven Wirkung des Minerals auf verschiedene Befindlichkeitsstörungen.


R

Regeneration:

Aus dem Lat. "regeneratio" für Neuentstehung. Es ist die Fähigkeit eines Organismus, einen früheren (gesunden) Zustand wieder neu aufzubauen, verloren gegangene Teile zu ersetzen. Es sind Prozesse, die zur Wiederherstellung eines physiologischen Gleichgewichts führen.

radial:

Bereiche, die auf dem Unterarm der Ulnarseite gegenüber liegen (siehe auch "ulnar").


S

Selbstregeneration:

Selbsterholung des Körpers. Die Fähigkeit des Körpers sich, durch komplexe Prozesse im Organismus, zu erholen und vorhandene Defekte, bzw. Ungleichgewicht selbst zu reparieren, zu beheben, neu aufzubauen. 

Schmerzen:

Aus dem Lat. "dolor" für Schmerz. Einfach ausgedrückt ist Schmerz  das, was ein Mensch als solches empfindet. Schmerzen lassen sich aber nicht auf die einfache Weiterleitung der Signale aus dem Körper an das Hirn reduzieren. Unser Zentralnervensystem ist in der Lage zu entscheiden, ob ein Schmerzgefühl entsteht oder nicht. Bei einem Verkehrsunfall kommt es trotz tatsächlicher Körperschädigung oft zu keiner Schmerzwahrnehmung (Stressanalgesie). Auf der anderen Seite wird oft psychisches Leiden als körperlicher Schmerz beschrieben oder trotz fehlender körperlicher Schädigung ein Schmerz empfunden (Phantomschmerz).

Mit anderen Worten: Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- oder Gefühlserlebnis, der mit tatsächlicher oder drohender Gewebeschädigung einhergeht oder von betroffenen Personen so beschrieben wird, als wäre eine solche Gewebeschädigung die Ursache.

Sherpa (Scherpa):

Träger im Hochgebirge. Aus dem Tibetischen "Shar" für Osten und der Nachsilbe "-pa" für Volk, Menschen. Ein Volk des Himalaya, zu dem heute zirka 180.000 Menschen zählen. In der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts haben britische Abenteuerer, Entdecker und Extremsportler Männer aus dem Volk der Sherpa als Träger und Führer im Himalaya angeheuert. Noch heute begleiten Sherpa Bergsteiger und Wissenschaftler bei ihren Expeditionen im Himalaya.

Spannungskopfschmerzen:

Spannungskopfschmerzen gehören neben Clusterkopfschmerzen und Migräne zu den häufigsten Kopfschmerzformen. Von den 5 % der Bevölkerung, die unter täglichen Kopfschmerzen leiden, sind 2 % Spannungskopfschmerzen. Sie gehen meistens vom Nacken aus und verteilen sich über größere Bereiche, manchmal auf den gesamten Kopf. Diese leicht- bis mittelschwere Kopfschmerzart zeichnet sich durch dumpfen, drückend-ziehenden Schmerz aus, jedoch ohne pulsierenden Charakter. Begleitende Symptome: Licht- und Lärmemfindlichkeit.


T

TCM:

Traditionelle chinesische Medizin


U

ulnar:

Bereiche auf dem Unterarm, die auf der, der Ulna zugewandten Seite liegen (zur Ulna gehörenden Bereiche). Aus dem lat. "Ulna" für Elle. Sie ist neben dem Radius (Speiche) einer der beiden Unterarmknochen. Die Elle liegt auf der Kleinfingerseite und ist weniger kräftig als die Speiche.


Ulnaris-Nerv:

Aus dem Lat. N. ulnaris für Ellen-Nerv. Er verläuft durch die sgn. Ulnarisrinne am Ellenbogen.

Ulnarrinne:

Sie befindet sich am Ellenbogen. Durch sie verläuft der Ulnaris-Nerv.

Ulnarisrinnen-Syndrom

Nervenengpass-Syndrom des Ulnaris-Nerven im Bereich des Ellenbogens. Er äussert sich durch unangenehmes Kribbeln in der Hand, erhöhte Überempfindlichkeit bis zu starken Schmerzen. Die Ursachen können physiologischer Natur sein, in dem die Ulnarisrinne nicht tief genug ist und der Ulnaris-Nerv herausspringen kann. Auch Überbeanspruchung oder Fehlhaltungen des Ellenbogens können zum Ulnarissrinnen-Syndrom führen, z. B. häufige Beugestellung des Ellenbogens, Aufstützen auf harter Unterlage, gleichbleibende Arbeitsgriffe im Beruf. Auch Fehlhaltungen im Schlaf können zur Überdehnung des Ulnaris-Nerven führen.


V

Vakuumkompressionsenergie (= ultraschwaches Energiefeld):

Sie regiert den gesamten Weltraum, jedes Leben, alle Atome. Es handelt sich um stehende Wellen von nahezu unendlichen Größenordnungen. Jede Materie ist in diesem Feld "eingeschwungen", sie ist in Resonanz.

Viskoschaum:

Auch als viskoelastischer Schaum oder memory foam (Gedächtnisschaum) bekannt. Der spezielle Schaumstoff mit den hervorragenden Eigenschaften wurde ursprünglich von der NASA zur besseren Isolierung von Raumfahrtobjekten und zur Druckentlastung der Körper von Astronauten während den Start- und Landephasen entwickelt. Auch Mediziner und Gesundheitsexperten entdeckten die positive Wirkung des Schaumstoffes auf den menschlichen Körper. Die wichtigsten Eigenschaften des Materials wie die hohe Druckentlastung und individuelle Anpassung an Körperkontur werden in vielen medizinischen-, Reha- und Pflegeeinrichtungen immer öfters in Form von Kissen und Matratzen genutzt.


W

Wärmetherapie:

Eine Behandlungsform der physikalischen Therapie. Behandlung mit Wärmeeinwirkung auf verschiedene Hautareale. Wärme hat eine entkrampfende Wirkung. Bei Wärmezufuhr wird der betroffene Bereich besser durchblutet, die Krämpfe und Schmerzen lassen nach.


X


Y


Z

Zelle (biol.):

Aus dem Lat. "cellula" für kleine Kammen, Zelle. Eine Zelle ist die elementare Einheit jedes Lebewesen. Es gibt Einzeller, die aus einer einzigen Zelle bestehen und Mehrzeller, die eine funktionelle Einheit aus mehreren Zellen darstellen. Von der Umgebung wir eine Zelle durch sgn. Zellmembrane getrennt. Die Zellmembrane hat zudem eine schützende Funktion. Jede Zelle ist in ständigen Interaktion mit anderen Zellen. Wenn dieser wichtiger Ausstausch aufgrund meist negativer äusserer Einflüsse gestört wird, ändert die Zelle ihren Stoffwechsel. Die Folge sind Befindlichkeitsstörungen und Krankheiten, die sich z. B. durch Bluthochdruck, Schmerzen bemerkbar machen. 

zirkulär:

umschließend